vegane Pralinen | 3 leckere Füllungen

VEGANE PRALINEN

Selbstgemachte vegane Pralinen – drei cremigen Füllungen in Zartbitterschokolade – ein Traum! Diese Pralinen das perfekte Geschenk oder Mitbringsel für deine Lieben. Mach Ihnen und dir eine Freude.

Was brauche ich?

Für einfache Pralinenrezepte brauchst du kein spezielles Equipment. Es reicht ein kleiner Löffel, einen Teigschaber oder ähnliches, eine Pralinenform und deine Hände. Je nach dem, welche Form du verwendest oder wie aufwändig deine Pralinen werden sollen können eine Pralinengabel, eine Pralinentauchspirale und ein Abtropfgitter nützlich sein. Stattdessen kannst du aber auch einfach ein sauberes Ofenrost verwenden. NAtürlich gibt es auch jede Menge Pralinen Sets zu kaufen, diese sind aber für diese einfachen Pralinen nicht notwendig.

Was du brauchst:

  • Pralinenform
  • Löffel/ Spritzbeutel
  • Teigschaber oder ähnliches
  • Zutaten

WELCHE ZUTATEN BRAUCHE ICH?

Für diese einfachen Pralinen brauchst du nur wenige einfache Zutaten:

  • Kuvertüre: du kannst stattdessen auch weiße Kuvertüre oder jede andere Art von Schokolade verwenden
  • Butter: statt der veganen Butter kannst du für die Füllungen auch Sahne hernehmen. Erhitze dafür die Sahne und gieße sie über gehackte Kuvertüre
  • Himbeercreme: mixe die getrockneten Himbeeren mit der veganen Butter im Verhältnis 1:3. Du kannst stattdessen auch andere Trockenfrüchte verwenden und nach beliebe deine Buttermasse noch etwas süßen.
  • Nougatcreme: Statt dem Nougat kannst du auch andere Cremen, Nussmuse oder Schokoladenaufstriche verwenden. Auch hier liegt das Verhältnis zur Butter bei 1:3. Mixe beide Zutaten mit einem Handrührgerät.
  • Trüffelcreme: Für die Trüffelcreme gibst du flüssige Schokolade im Verhältnis 1:3 unter die aufgeschlagene Butter.

Schokolade oder Kuvertüre?

Was ist der Unterschied? Der Unterschied zwischen Kuvetüre und Schokolade ist der Anteil der Kakaobutter. Laut Kakaoverordnung muss Kuvertüre aus mindestens 31 Prozent Kakaobutter bestehen, Schokolade aus mindestens 18 Prozent.

Je mehr Kakaobutter in der Schokolade enthalten ist, desto flüssiger ist sie beim erhitzen. Außerdem sorgt der höhere Fettgehalt in der Kuvertüre dafür, dass die Schokolade beim Temperieren glänzender, flüssiger und geschmeidiger wird. Die Kuvertüre lässt sich also besser verarbeiten und ist zum Überziehen von Kuchen, Gebäck und Pralinen besser geeignet als Schokolade.

TEMPERIEREN

Das Temperieren der Schokolade oder der Kuvertüre sorgt dafür, dass keine grauen Pberflächen entstehen und der Bezug der Schoklade seine Festigkeit behält. Weiters können durch das Tempereieren der Schokolade auch andere Formen als SIlikon verwendet werden da sich die Schokolade dann aus allen Formen lösen lässt.

  1. Gib 2 Drittel der Schokolade in eine Schüssel und lass sie im Wasserbad unter gelegentlichem Rühren langsam schmelzen. Die Temperatur sollte dabei nicht zu hoch sein (40-50 Grad).
  2. Ist die Schokolade geschmolzen, stellst du die Schüssel auf Seite und gibst den Rest der gehackten Schokolade unter Rühren dazu. Dabei kühlt die Masse automatisch auf 26-28 °C ab. AN diesem Punkt beginnt das Temperieren der Schokolade.
  3. Ist die Schokolade etwas abgekühlt kannst du durch den Oberlippentest (kleinen Finger in die Schokolade tunken und an der Oberlippe testen ob sie kühl ist) machen und sie dann Für die Pralinen verwenden.

Diese Pralinen sind

vegan
glutenfrei
süß
das perfekte Geschenk
kleines Dessert
frei von raffiniertem Zucker


ZUTATEN

  • vegane Bitter Kuvertüre
  • Nougatcreme: Nussnougat, vegane Butter (1:3)
  • Himbeercreme: getrocknete Himbeeren, Butter (1:3)
  • Trüffelcreme: Bitterschokolade, Butter (1:3)
  • Sonstiges: gebrannte Mandeln, geröstete Pinienkerne, getrocknete Himbeeren, gehackte Schokolade ect.

ZUBEREITUNG

  1. Lass zuerst die Schokolade im Wasserbad schmelzen und temperiere sie dann. Wie du das machst, kannst du weiter oben im Beitrag nachlesen.
  2. Fülle nun deine Pralinenformen fast Vollständig mit Schokolade und schwenke die Form, sodass der ganze Rand mit Schokolade befüllt ist. Klopfe nun die Form einige Male auf eine Oberfläche sodass sich gegeben falls kleine Bläschen unter der Schokolade lösen.
  3. Schütte nun die überschüssige Schokolade wieder zurück in die Schüssel und lege die Form umgekehrt auf ein Brett. Lass die Pralinenform nun im Kühlschrank aushärten
  4. In der Zwischenzeit kannst du dich den Füllungen deiner Pralinen widmen: Dafür schlägst du die Butter mit einem Handrührgerät cremig auf und vermischst jeweils einen Teil davon mit Nougat, getrockneten Himbeeren oder für die Trüffelmasse, mit flüssiger Schokolade. Das Verhältnis liegt dabei in etwa bei 1:3.
  5. Sind deine Pralinenformen ausgehärtet, kannst du die Form wieder umdrehen und deine Pralinen mit Hilfe eines kleinen Löffels oder einem Spritzbeutel befüllen. Nach belieben kannst du deine Füllungen auch etwas kreativer gestalten und gehackte Schokolade, gebrannte Nüsse oder Trockenfrüchte untermischen. Falls deine Form es zulässt, kannst du die erste Hälfte der Pralinen mit der Creme füllen, eine Nuss in die Mitte drücken und dann den Rest mir Creme auffüllen. Stelle die Pralinen dann wieder kalt.
  6. Für den Pralinenboden, muss du deine Schokolade erneut temperieren.
  7. Fülle dann die Pralinen vollständig mit Schokolade auf und streiche den überflüssigen Teil der Schokolade mit einem Teigschaber ab.
  8. Lass die Pralinen im Kühlschrank vollständig auskühlen und drücke sie dann vorsichtig von der Form.

REZEPTANMERKUNGEN

Schokolade: du kannst für die Pralinen jede Art von Schokolade verwenden. Ich empfehle dir jedoch, Kuvertüre zu verwenden.
Topping und Füllung: Bei den Füllungen kannst du kreativ werden! Du kannst statt der veganen Butter auch Sahne verwenden, eine einfache Ganache herstellen, deine Buttercreme mit natürlichen Aromen, Nüssen, ect verfeinern. Auch beim Topping sind dir keine Grenzen gesetzt: gehackte Nüsse, Buttercremen, flüssige Schokolade ect.


REZEPTE

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Alexandra
Seit 2018 glücklich vegan

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